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A Split-Second

 

12” : Another Violent Breed

12" : Firewalker

12" : Mambo Witch

12” : Rigor Mortis

 

 

 

 

12” : Rigor Mortis (91 Remix)

12” : Smell Of Buddha

12” : The Colloseum Crash

12” : The Colloseum ... ´92

 

 

 

 

LP : From The Inside

LP : A Split Second

LP : Ballistic Statues

LP : The Parralax View

 

 

 

 

LP : Neurobeat

VA : Electronic Body Music

 

 

 

 

 

 

 

A Split-Second ist eine belgische EBM-/Rock-Band, die sich aus der Vorgänger-Band Extraballe formierte. Sie war neben Front 242, The Klinik und The Neon Judgement eine der wegweisenden belgischen Bands des Genres.

Gitarrist und Sänger Marc Ickx hatte zuvor in der belgischen Synthie-Pop-Band Extraballe gewirkt, Peter Boone war Keyboarder und gründete 1978 die noch heute existente Band Twilight Ritual.

Nachdem auf der ersten Single Flesh noch eingängiger EBM gespielt wurde, erweiterte die Band ihr Klangbild auf dem Nachfolger Rigor Mortis durch schwere Beats und drohenden Gesang. Das Debütalbum Ballistic Statues war eine Mischung aus Rock, EBM und kompakten, simplen Liedern und erhielt über die Grenzen Belgiens hinaus wohlwollende Kritiken. Peter Boone war zu jener Zeit auch solo unter dem Namen Chrismar Chayell tätig und veröffentlichte 1987 die Single It’s Never Too Hot?, auf der er das Lied Drinking Sand vom A-Split-Second-Album Ballistic Statues als New-Beat-Stück coverte.

Zu jener Zeit wurde A Split-Second als EBM-Band verkauft, obwohl diese Kategorisierung nur bedingt auf sie anzuwenden war. Am ehesten traf dieser Begriff für das zweite Album … from the Inside zu, auf dem die von Ickx dominierten, energiegeladenen, oftmals sexistischen Rock-Lieder wie Bend My Body Armour, Colosseum Crash oder Mambo Witch neben flächigen, introvertierten Titeln wie From the Inside standen, die mehr von Chayell geprägt waren. Das Album begründete den internationalen Szene-Erfolg, der mit einer Vielzahl von Live-Auftritten gefestigt wurde.

Weit weniger überzeugend als die Vorgänger geriet dann Kiss of Fury, auf dem das gegensätzliche Zusammenspiel des Duos zugunsten eines allzu einheitlichen, kompakten und in erster Linie tanzbaren Formats geopfert wurde. Das durch die plakativen, vordergründigen Macho-Texte und simple Strukturen gekennzeichnete Album verfehlte dennoch nicht seine Wirkung. Die darauf enthaltenen Singles The Parallax View, Firewalker oder auch Crash Course in Seduction entwickelten sich zu respektablen Clubhits. Dennoch war die Band an ihre Grenzen gestoßen, zumal sich Ickx und Chayells Interessen zu weit auseinanderentwickelt hatten. Peter Boone saß bei den Arbeiten zu dem Remix-Album Flesh & Fire zwar noch hinter den Reglern, verließ die Band aber Ende 1991, um als Produzent zu arbeiten und sich seinem Projekt Twilight Ritual zuzuwenden. Marc Ickx löste A Split Second nie offiziell auf, arbeitete aber zunächst an diversen Projekten (u. a. gründete er mit dem The-Klinik-Musiker Marc Verhaeghen und der französischen Band Die Form das Projekt D.Sign und war später als Gast in Marc Verhaeghens Band X 10 mit dabei).

1993 belebte Marc Ickx A Split-Second im Alleingang wieder. Venegance C.O.D., auf dem Ickx den früheren Live-Gitarristen Peter Boone verpflichten konnte, dies war allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Dagegen fiel das Album Never Felt So Alive wesentlich ambitionierter aus, welches Marc Ickx unter dem Projektnamen Demonix mit der Ex-Christian Death Musikerin Gitane Demone einspielte.

Das bis dato letzte A-Split-Second-Album Megabyte wurde wiederum mit massiver Unterstützung von Peter Boone eingespielt und geriet noch weitaus härter und rockiger als sein Vorgänger, hinterließ aber ebenfalls kaum Eindruck bei Kritik und Publikum. 1996 veröffentlichte Peter Boone das mit Sänger Geert Coppens eingespielte Twilight Ritual-Album Organic.

Trotz der Einbeziehung der neuen elektronischen Ausdrucksmöglichkeiten dominierten bei A Split-Second von Anbeginn bewährte und konventionelle Song- und Rockstrukturen. Der Reiz ihres Sounds lag gerade in der Spannung zwischen der traditionsorientierten Haltung von Frontmann Marc Ickx und den innovativen Rockattitüden der oftmals entgegenlaufenden Klänge von Peter Boone.

 

 

A SPLIT-SECOND INTERVIEW 1989


Back To The 80s : “A Split-Second scheint mir zur Zeit steil auf dem Weg nach oben ... .”

Marc Ickx / A Split-Second : “Ja, das kann man so sagen, sogar in Amerika beginnen sich die Leute zu interessieren. Da sind wir auf Wax Trax Records und die hatte 10.000 Vorbestellungen für unser neues Album. Die vorab ausgekoppelte Maxi war sogar in den Independent-Charts, weil sie von vielen University Radio-Stationen gespielt wurde.

In England gab und gibt es einige Missverständnisse, unsere Musik betreffend. Die Engländer fahren jetzt, wie du vielleicht weisst, völlig auf New Beat ab. Die haben also unsere Maxi auf 33 anstatt auf 45 Touren laufen lassen und so wurde sie zum Hit. Und jetzt hängt man uns auch noch an, wir wären eine der Gruppen, die mit New Beat angefangen haben. Aber das ist alles Quatsch, das stimmt absolut nicht. Wir sind eher ein Opfer des New Beats!”

Back To The 80s : “Was ist New Beat?”

Marc Ickx / A Split-Second : “New Beat ist eine ziemlich hohle, stupide Musik, ich kann mich überhaupt nicht damit identifizieren. Der New Beat ging davon aus, dass irgendein hohler DJ plötzlich auf die gloriose Idee kam, Maxis anstatt auf 45 auf 33 Touren abzuspielen. Die Leute fuhren völlig darauf ab. Mittlerweile werden aber auch New Beat-Songs mit dem gleichen Verzögerungs-Effekt geschrieben. Sie bestehen nur aus Drums und einer Bass-Linie und vielen Samples, aber keine Texte und Null Inhat. Es ist halt Tanzmusik, die aufs Minimalste reduziert wurde. Durch diese ganz einfache und leere Struktur kommen die Tanzenden in eine Art Trance.

Es liegt mir aber nunmal nicht, so leere Musik zu machen. ich wehre mich deswegen entschieden dagegen, als New Beat-Band behandelt zu werden.”

Back To The 80s : “Das neue Album “...From The Inside” ist doch sehr discomässig.”

Marc Ickx / A Split-Second : “Du musst unterscheiden zwischen Maxi und LP. Die Maxis sind bei uns immer nur zum Tanzen. Auf dem Album hingegen findest du dann ein umfassenderes Konzept. Da sind Stücke drauf, wie “The Last Wave” und “From The Inside”, die du nun wirklich nicht als Tanzmusik bezeichnen kannst.”

Back To The 80s : “Wie kommt ihr als Live-Band an?”

Marc Ickx / A Split-Second : “Wir haben es schwer, als Live-Band akzeptiert zu werden, wegen dieser New Beat-Sache. Belgische Diskotheken verlangen von uns zum Beispiel immer, dass wir total mit Playback auftreten. Aber wenn du sowas machst, verlierst du jede Glaubwürdigkeit gegenüber dem Publikum:”

Back To The 80s : “Welchen Anteil haben die Backing-Tapes bei euren Live-Konzerten, was kommt wirklich vom Band, was wird live gespielt?”

Marc Ickx / A Split-Second : “Der Bass und die Drums kommen vom Tape und einige Samples auch. Alle Keyboards, Gitarren und das meiste der Percussion und aller Gesang sind live. Wir bannen grundsätzlich nur das auf Band, was man einfach nicht spielen kann. Manche Stücke haben eine Bassline, die aus sechs verschiedenen Bassounds zusammengemischt sind, das kann man live einfach unmöglich in der Dichte, in der Qualität bringen!”

Back To The 80s : “Wo habt ihr eure grössten Erfolge gefeiert?”

Marc Ickx / A Split-Second : “Wir haben zwei Tourneen in Spanien hinter uns, aber im restlichen Europa müssen wir uns erst noch hocharbeiten, vor allem Live-mässig! Wir verkaufen zwar viele Platten, aber als Live-Band müssen wir uns noch beweisen.”

Back To The 80s : “Wie kamt ihr gerade nach Spanien?”

Marc Ickx / A Split-Second : “In Spanien gibt es sehr viele Diskotheken und Clubs, wo diese Art von Musik gespielt wird, und es gibt sehr gute Auftrittsmöglichkeiten. Der Plattenmarkt ist sehr klein, aber die Disco-Szene ist stark. Sogar “Aroma di Amore”, eine belgische Band, die flämisch singt, sind in Spanien erfolgreich. Ja, die Spanier, stell dir vor, die haben unseren Manager gefragt, ob er Grauzone kenne, weil sie mit denen eine Tour machen wollen. Ha ha ha, erhrlich, ha!”

Back To The 80s : “Cheyell (A Split-Second-Member) hat eine Solo-Maxi aufgenommen, die total nach Italo-Disco klingt. Hattest du etwas mit dieser Maxi zu tun?”

Marc Ickx / A Split-Second : “Nicht direkt! Er nahm einen meiner Songs vom “Ballistic Statues”-Album und bearbeitete ihn auf seine Weise. Er ist eben in erster Linie Produzent und er hat einen kommerzielleren Geschmack als ich. Unsere Zusammenarbeit ist von daher recht fruchtbar, weil wir zwei sehr unterschiedliche Ansichten zusammenbringen.”

Back To The 80s : “Wie teilt ihr euch die Arbeit an A Split-Second auf?”

Marc Ickx / A Split-Second : “Es ist so : Ich entwickle eine Idee, und Cheyell feilt sie dann im Studio bis ins Detail zurecht. ich schreibe ziemlich spontan und auch unbewusst. Meistens erkenn ich erst einige Zeit hinterher, irgendetwas in dem, was ich da komponiert habe. Ich kann nichts intellektuelles schreiben, aber ich schätze Musiker sehr, die es können. So mag ich zum Beispiel alle Texte von Robert Smith von The Cure, weil er sehr viel Gefühle in seine Texte einfliessen lässt.”

Back To The 80s : “Was hältst du allgemein von Gitarrenmusik?”

Marc Ickx / A Split-Second : “Es schockiert immer die meisten Leute, wenn ich es ihnen sage : Mindestens zwei Drittel meiner Plattensammlung besteht aus Heavy Metal! Ich habe auch Platten von Brian Eno. Mein frühen Idole waren dagegen lustigerweise Tangerine Dream, Roxy Music bis zu ihrem “Viva”-Album, Black Sabbath und die Stranglers. Es gibt nur eine Musik, die mich absolut nicht interessiert und das ist Reggae!”

Back To The 80s : “Wie stehst du zu Rap und Hip Hop?”

Marc Ickx / A Split-Second : “Das kann durchaus eine Musik sein, die mal Abwechslung schafft. Die ersten Rap-Sachen von Grandmaster Flash hatten damals einen wirklich sozialen Hintergrund. Aber diese Musik hat sich allzu schnell erschöpft und klingt heute irgendwie nur noch leer und langweilig!”

Back To The 80s : “Ist elektronische Musik in deinen Augen der wichtigste Musiktyp der Gegenwart?”

Marc Ickx / A Split-Second : “Ich möchte gar nicht so strikt zwischen elektronischer und anderer Musik unterschieden. Die Leute, die auf Gitarren stehen, interessieren sich nicht für uns, weil wir elektronische Musik machen, und die Elektronik-Fans nehmen uns nicht ernst, weil wir eine Gitarre dabei haben. Es kommt nicht darauf an, welche Instrumente du benutzt, sondern wie du sie benutzt. Du kannst nämlich allzu leicht auch mit Synthesizern die altbackenste Musik spielen ... .”

 

 

 

 

 

 Back To The 80s @ Bandcamp.  Back To The 80s @ Spreadshirt.  Back To The 80s @ E-Mail.

 

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