Signierte Vinyl-Cover :

 

- 3 Times 6
- à;GRUMH
- A Split-Second
- Alphaville
- And One
- Anne Clark
- Armageddon Dildos
- Axodry
- Big Country
- Bigod 20
- Blancmange
- Blind Vision
- Borghesia
- Boytronic
- Bronski Beat
- BROS
- C. C. Catch
- Camouflage
- Cat Rapes Dog
- China Crisis
- Catastrophe Ballet
- Dance Or Die
- Deine Lakaien
- Depeche Mode
- Death In June
- Desireless
- D.A.F.
- Die Krupps
- Dive
- Erasure
- Extrabreit
- Fancy
- FEE
- Fine Young Cannibals
- Fischer-Z
- Fräulein Menke
- Front 242
- Front Line Assembly
- Gabi Delgado
- Hante
- Heaven 17
- History Of Art
- Howard Jones
- Hubert Kah
- IC Falkenberg
- Invisible Limits
- Jawoll
- Joachim Witt
- John Foxx
- Kirlian Camera
- Kode IV
- Konzept
- Kraftwerk
- Leaether Strip
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- Lost Image
- M. L. Gore
- Markus
- Men Without Hats
- Metropolis
- Micro Chip League
- Midge Ure
- Mike Mareen
- Moskwa TV
- Negapadres
- New Order
- Nitzer Ebb
- Nylon Euter
- P. Lion
- Parade Ground
- Paranoid
- Paso Doble
- Peter Schilling
- Poupée Fabrikk
- Propaganda
- Project Pitchfork
- Psyche
- Real Life
- Rheingold
- Sandra
- Scope
- Scritti Politti
- Signal Aout 42
- Sixth Comm
- Skinny Puppy
- Stalingrad
- T´Pau
- TXT
- The Assembly
- The Cassandra Complex
- The Dancing Zone
- The Force Dimension
- The Invincible Spirit
- The Neon Judgement
- The Twins
- The Weathermen
- Thompson Twins
- Tommi Stumpff
- Two Of Us
- Tyrell Corp.
- UKW
- Ultravox
- Umo Detic
- Various Artists
- Vanishing Heat
- Veljanov
- VNV Nation
- Visage
- Yazoo
- Yello

 

Signierte Cover : Death In June

 

2LP : The World That ...

 

 

Death in June ist eine 1981 gegründete britische Musikgruppe, die zu den Wegbereitern des Neofolk zählt. Aufgrund der Bedeutung der Band wird dem verbliebenen Mitglied Douglas Pearce auch nachgesagt, er stehe „wie kein anderer für das Genre“.

Gründungsmitglieder sind Douglas Pearce (Gesang, Gitarre), Tony Wakeford (Gesang, Bass; später Begründer der Gruppen Above the Ruins und dann Sol Invictus) und Patrick Leagas (Gesang, Schlagzeug; später Begründer der Gruppen Sixth Comm und Mother Destruction). Pearce und Wakeford spielten zunächst in der trotzkistischen Punk-Band Crisis, die sich zum Antifaschismus und Antisexismus bekannte. (In einem anderen Interview bezeichnete Pearce Crisis als Melange aus Sozialisten, Kommunisten und Pazifisten.) Unter anderem spielte Crisis für Rock Against Racism. Death in June übernahm das noch während Crisis-Zeiten geschriebene Stück All Alone in Her Nirvana in sein Repertoire.

Anfang 1984 musste Wakeford auf Druck von Pearce Death in June verlassen: "Tony, unser Bassist, hatte rechte Tendenzen, aber wir dachten, das sei seine Privatangelegenheit und es sei okay, solange er das so beibehält. Aber er fing damit an, das in die Band hineinzubringen, und das konnten wir nicht zulassen, wir sind nicht so. Und ich denke, Tony fehlte es auch an Interesse an der Band, also mußten wir ihn loswerden." Mitte 1985 stieg auch Patrick Leagas aus. Zu den Gründen seines Ausstiegs gibt es widersprüchliche Angaben, hatte er doch zuvor noch einen Großteil der Death-in-June-Lieder geschrieben. Er selbst gab in Interviews an, u. A. ausgestiegen zu sein, weil er nach einem Konzert in Bologna von einer Konzertbesucherin wegen seiner SS-Uniform beschimpft wurde. Wenige Tage vorher hatte es in dieser Stadt ein Bombenattentat mit rechtsextremem Hintergrund gegeben, und er schämte sich nun seiner Kleidung. Auf seinem späteren Label Kenaz veröffentlichte er anschließend jedoch mehrere, nicht von Pearce autorisierte Death-in-June-Tonträger. 2005 traten Pearce und Leagas anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Nada! noch einmal zusammen in London auf.

Seit 1985 führt Douglas Pearce die Formation in wechselnder Besetzung fort. Die auf den Tonträgern behandelten Themen kreisten ab dieser Zeit mehr oder weniger um Runen, Mythologie, Homosexualität, Faschismus, Krieg und Frieden, allerdings entzieht sich die Lyrik von Douglas Pearce einer einfachen Kategorisierung. Einen wichtigen und hörbaren Einfluss nahmen zudem die Schriftsteller Yukio Mishima und Jean Genet.

Er kooperierte mit verschiedenen Musikern wie David Tibet (Current 93), John Balance (Coil), Rose McDowall (Sorrow), Boyd Rice (NON), mit dem die Kooperation nach dem Album Alarm Agents endete, Andreas Ritter (Forseti) und Erik Konofal (Les Joyaux de la Princesse).

Die Musik von Death in June zeigte sich facettenreich, ehe sich der Output schwerpunktmäßig dem Neofolk zuwandte. Die Band spielte zunächst Post-Punk im Stil von Joy Division, jedoch durch die Perkussion martialischer klingend, und tendierte ab etwa der Mitte der 1980er zunehmend in das Post-Industrial-Umfeld, während Titel wie The Calling (Mk II) noch typische Electro-Wave-Nuancen aufwiesen. Obwohl die ersten Neofolk-Tracks bereits 1985 auf dem Album Nada! erschienen, gilt besonders das 1992 veröffentlichte Album But What Ends When the Symbols Shatter? als repräsentativ für das Neofolk-Genre. Es lassen sich aber schon auf The Guilty Have No Pride „viele Versatzstücke, Klänge, Loop-Techniken oder Herangehensweisen heraushören, die später ausgebaut und verfeinert das Klangbild der Band maßgeblich prägen sollten“.

 

 

 

 

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